Conturo Einfassungen


Conturo ist die harmonische Verbindung zwischen Landschaft und Architektur. In gestrahlter Natursteinoberfläche befestigen die Mauerscheiben kleine, mittlere und große Hänge, überwinden Höhenunterschiede, rahmen Pflanzungen und Wege ein und strukturieren Außenanlagen und Grünflächen. Stilvoll erfüllen Conturo-Mauerscheiben höchste Ansprüche und bieten als Normalelemente sowie als Innen- und Außenecken in verschiedenen Farben, Formen und Winkelgrößen eine Vielzahl an individuellen Gestaltungsmöglichkeiten. Je nach Einbausituation stehen unterschiedliche Standardlängen und Auftragsfertigungen zur Verfügung.

Eigenschaften

  • Hochwertige Ansichtsflächen durch die Verwendung von Naturstein-Edelsplitten in Kombination mit einem speziell entwickelten Strahlverfahren in den Farben Granithell und Anthrazit. Oberseite und ca. 15 cm an der Rückseite sind gestrahlt.
  • Neue Gestaltungsmöglichkeiten vertikaler Flächen mit strukturierten oder charierten Oberflächen. Oberseite und Rückseite sind nicht strukturiert/chariert.
  • Sehr umfangreiches Lieferprogramm durch individuelle Maßfertigungen in verschiedenen Abmessungen und Farben. Weitere Farben auf Wunsch möglich.
  • Conturo-Mauerscheiben sind auf Grund ihrer verstärkten Ausführung bis 5 kN/m2 belastbar (armiert).

Farben

Galerie

Formate

Conturo-Mauerscheiben Normalelemente
Seitenlängen: 49, 99 cm
Höhen: 45, 55, 80, 105, 130, 155, 180, 200 cm
Conturo-Mauerscheiben werden auftragsbezogen gefertigt.
Zusätzlich im Programm:
Außen- und Innenecken 90°,
Außen- und Innenecken 135°,
konvexe und konkave Ausführungen
Formate

Aufbauhinweise

Aufbauhinweise


Formate

Technische Hinweise

Die Conturo-Mauerscheiben weisen eine geringfügige Konizität der Seiten auf. Dadurch wird die Gefahr von Kantenabplatzungen (siehe hierzu auch „Versetzen“) vermindert. Die rückseitigen Kanten sind nicht gefast. Die rückseitigen Füße sind gegenüber der Sichtseite schmaler. Dies ermöglicht Wandfluchten mit leichten Krümmungen ohne Spezialelemente. Die Fußunterseite ist profiliert, um den Sohlreibungswinkel zu erhöhen. Dies sichert die notwendige Standfestigkeit. Standardmäßig sind die Conturo-Mauerscheiben für 5 kN/m² Verkehrslast auf horizontaler Böschung bemessen. Bei höheren Belastungen liefern wir entsprechend verstärkte Ausführungen.

Baugrund

Für die Lastableitung der Stützmauerkräfte im Gründungsbereich ist unter den Fundamenten mindestens eine Bodenart mit dem Inneren Reibungswinkel 35° erforderlich. Geringere Reibungswinkel erfordern einen größeren Elementfuß, als in der Typenprüfung nachgewiesen ist. Als Verdichtungsgerät empfehlen wir eines mit folgenden Spezifikationen: Maximales Betriebsgewicht 250 kg, z.B Stampfer, vorwärtslaufende Vibrationsplatten, reversierbare Platten, Einradvibrationswalzen.

Versetzen

An die auf der Rückseite der Mauerscheiben angebrachten Ösen können zum Abladen bzw. zur Montage geeignete Anschlagmittel befestigt werden. Beim Montieren ist darauf zu achten, dass die Montageseile die hintere obere Kante nicht beschädigen. Hier ist ein Kantenschutz aufzulegen. Die einzelnen Elemente dürfen nicht knirsch versetzt werden, ansonsten sind Abplatzungen der seitlichen Kanten bzw. der oberen Ecke nicht zu vermeiden. Das Einlegen eines 3 mm dünnen Dämmstreifens, z.B. Trittschallfolie, vermeidet diese Schäden. Die offenen Fugen erfüllen bei längeren Wänden gleichzeitig die Funktion der notwendigen Dehnungsfugen.
Mauerscheiben für Verkehrslast 5 kN/m² und Trennelemente bis einschließlich 150 cm Höhe sind zur frostsicheren Gründung auf ein Kieskoffer zu versetzen, höhere Elemente auf ein frostfrei gegründetes Betonfundament. Mindestmaße siehe Produktdatenblatt. Mauerscheiben für Verkehrslast SLW 30 (Ersatzlast 1666 kg/m²) und SLW 60 (Ersatzlast 3333 kg/m²) sind auf ein Betonfundament und einem frostfrei gegründeten Kieskoffer zu versetzen. Mindestmaße siehe Typenbericht. Zwischen Fundamentbeton und Mauerscheibe ist zwecks Toleranzausgleich und Verbesserung der Haftung stets ein Mörtelbett aufzuziehen.
Eck-, Radien- und Sonderteile sind während der Montage mit bewehrtem Aufbeton zu sichern. Das Einfädeln von Bewehrungsstählen durch die Transportösen sowie Aufbeton auf den rückseitigen Füßen erhöhen ohne statischen Nachweis nicht die zulässige Belastung. Dies sind nur Maßnahmen zur Montageerleichterung.

Fugenausbildung

Die Fugen zwischen den Conturo-Mauerscheiben dürfen nicht geschlossen werden. Um das Ausspülen des Hinterfüllmaterials zu vermeiden, ist im Fugenbereich ein ca. 20 cm breiter Streifen (Bitumenbahn oder Drainmatte) anzuordnen.

Entwässerung

Zur Vermeidung von Frostschäden muss Sickerwasser, z.B. durch Filtermatten hinter den Mauerscheiben und/oder Drainagerohre am Fundamentfuß, rückstaufrei abfließen können. Die Hinterfüllung ist wasserdurchlässig und frostsicher mit nichtbindigem Material herzustellen. Das Hinterfüllmaterial ist in ca. 30 cm dicken Lagen einzubringen und gleichmäßig zu verdichten. Dabei darf kein Verdichtungsdruck auf die Wand ausgeübt werden. Beim Einsatz von Verdichtungsgeräten ist ein ausreichender Sicherheitsabstand zur Rückseite einzuhalten. Der Sicherheitsabstand beträgt mindestens 1/3 der Bauhöhe bzw. mindestens 50 cm.

Versetzempfehlungen

Formate

TECHNISCHE HINWEISE

Fertigungsbedingt und um Frostschäden zu vermeiden, weisen unsere Standardprodukte eine geringfügige Konizität der Seitenwände auf, diese ist abhängig von der Wandstärke. Die Rückseite der Winkelstützen ist standardmäßig nicht gefast (Auf Wunsch gegen Aufpreis möglich). Die angegebenen Fußlängen sind ca.-Maße, sie können fertigungsbedingt leicht variieren. Bei einigen Elementen ist in der Sichtfläche die Wand in der Fußstärke leicht verjüngt, um entstehendes Hangwasser abzuleiten. Werkseitige Öffnungen sind nach dem Versetzen dauerhaft mit geeigneten Materialien zu verschließen, um mögliche Frostschäden durch eindringendes Wasser zu vermeiden. Die Fußunterseite ist bewusst rau gehalten, um den Sohlreibungswinkel zu erhöhen.

Lieferung

METTEN-Winkelstützwände werden generell auf Europaletten angeliefert.

Abladen und Lagern

Auf Europaletten angelieferte METTEN-Winkelstützwände können mit dem LKW-Kran abgeladen werden. Standardmäßig hat die Entladung bauseits zu erfolgen. Vorraussetzung ist die Befahrbarkeit mit einem 40 to Sattelzug. Die Lagerfläche muss eben und standsicher sein.

Versetzen

Bei METTEN-Winkelstützwänden bis einschließlich 130 cm Höhe dienen die auf der Rückseite angebrachten Ösen zum Transport sowie zur Lagesicherung beim Verfüllen. Auf Wunsch können wir auch Gewindehülsen oder Kugelkopfanker verwenden (Aufpreis). METTEN-Winkelstützwände ab einer Bauhöhe von 155 cm haben auf der Rückseite zwei Seilschlaufen. Hierbei ist darauf zu achten, dass geeignete Anschlagmittel verwendet werden. Diese dienen zum Abladen und zur Montage. Die oberen Ösen sind nur zur Aufnahme der Montagesicherung und dürfen auf keinen Fall zum Anheben benutzt werden. Beim Aufrichten zur Montage ist sicherzustellen, dass ein Aufschlagen des Fußes auf den Boden nicht erfolgt (Abfederung z.B. durch einen Autoreifen). Ein Anschlagen der Montageseile an die innere obere Kante der METTEN-Winkelstützwand darf nicht erfolgen. Hier ist zum Kantenschutz (z.B. ein Kantholz zwischenzulegen). An der im Fuß einbetonierten Seilschlaufe kann ein drittes Seil eingehängt und die METTEN-Winkelstützwand so durch einen Hubzug senkrecht gehalten werden.

Verbinden

Zur Verbindung der METTEN-Winkelstützwände wird ein Torstahl Ø 14-16 mm durch die oberen festen Ösen geschoben. Durch anschließendes Umklopfen der Ösen wird eine erhöhte Montagesicherheit erreicht. Besondere Anweisungen bei Eckteilen bzw. Sonderteilen sind zu beachten (z.B. Abstreben). Ecken sind mit bewehrtem Aufbeton zu sichern. Auf Wunsch ist auch ein Laschenverbindungssystem lieferbar (optional).

Fugenabdichtung

Die Fugen zwischen den METTEN-Winkelstützwänden dürfen nicht geschlossen werden. Je nach Beanspruchung sind die Fugen auf der Rückseite mit einer ca. 20 cm breiten Bitumenpappe abzudecken. Da die Rückseite im Erdreich bewusst rau gehalten wird (Wandreibungswinkel dient der Standsicherheit), darf keine vollständige Verkleidung erfolgen. Gegebenenfalls ist die DIN 18337 „Abdichtungen gegen nicht drückendes Wasser“ zu beachten.

Entwässerung

Zur Vermeidung von Frostschäden muss Sickerwasser z.B. durch Filterschichten, Filtermatten oder Drainagen rückstaufrei abfließen können.

Hinterfüllung

Die Hinterfüllung ist wasserdurchlässig und frostsicher mit nichtbindigem Material herzustellen. Das Erdreich ist in ca. 30 cm dicken Lagen einzubringen und gleichmäßig zu verdichten. Beim Einsatz von Verdichtungsgeräten ist ein ausreichender Sicherheitsabstand zur Rückseite der METTEN-Winkelstützwand einzuhalten. Der Sicherheitsabstand beträgt in der Regel mindestens 1/3 der Bauhöhe bzw. mindestens 50 cm.

Downloads