Ein 
Meilen- 
stein
entsteht.

Der Rasengitterstein

Eine neue Rolle für den wohl meistverkauften gestalteten Stein der Welt

Ein Gitter im Altenberger Dom war die Initialzündung für die Entwicklung des Rasengittersteins. 1969 erfand Josef Metten den markanten Stein, der heute wohl der meistverkaufte gestaltete Stein der Welt sein dürfte. Seine stilbildende Rolle in der Architektur wird von namhaften Architekten immer wieder zitiert und neu inszeniert.


Auf der Suche nach den geeigneten Baumaterialien für eine bestimmte Raumstimmung führen die gewohnten Auswahlkriterien oft zu vertrauten Lösungen. Die Materialien werden nach den bekannten Anwendungsformen bemustert und so im Kontext der Gesamtgestaltung bewertet – normal. Es steckt jedoch viel Innovationspotenzial in ungewöhnlichen Anwendungen.

Ein verblüffendes Beispiel dafür ist die Neugestaltung der Eingangssituation und des Empfangs im Hauptsitz der Schweizer Geberit AG. Die Innenarchitekten Gessaga Hindermann aus Zürich haben hier den Rasengitterstein variantenreich und ungesehen eingesetzt. Auf der Freifläche an der Frontseite des Gebäudes liegen die Rasengittersteine so wie vom Erfinder Josef Metten 1969 gedacht. Auf dem Weg zum neu geschaffene Haupteingang sind die typischen Löcher des Steins andersfarbig gefüllt und bilden den Übergang zur dritten Art der Bodengestaltung in der Empfangshalle.

Hier wird der berühmte Parkplatz–Stein zum glänzenden Terrazzoboden. Durch die veredelte Oberfläche und die untypische Farbigkeit erinnert nichts mehr an den bekannten Klassiker. Das besondere Gittergewebe der rautenförmigen Löcher wirkt jetzt auffällig modern und hochwertig. Es schafft ein repräsentatives und zeitgemäßes Entrée.